Helfen Sie ihrem Darm?

Tipps für Ihren Darm

1 – Im Mund beginnt die Vorverdauung

Alles was wir essen wird durch Kauen im Mund mechanisch zerkleinert. Dabei wird die zerkleinerte Speise mit dem Speichel vermischt. Mit Hilfe des Speichels wird die Mundschleimhaut immer feucht gehalten, die Nahrung wird benetzt, durchdrungen und schlüpfrig gemacht. die Geschmacks- und Geruchsstoffe der Nahrung lösen sich im Speichel. Dadurch werden Sie erst für uns Menschen wahrnehmbar. Ist unser e Nahrung dann zerkaut und mit Speichel vermischt, formt die Zunge einen schluckfähigen Bissen.

2 – Dann rutscht der Bissen in den Magen

Der Bissen kommt über den Rachen und der Speiseröhre in den Magen. Dort angekommen muss sich der Bissen mit den in der Magenschleimhaut gebildeten Sekret, dem Magensaft, auseinandersetzten. Dieser Magensaft besteht aus Wasser, Salzsäure, proteinspaltenden Enzn (Proteasen) und den sogenannten Intrinsicfactor, einer Substanz, ohne die das Vitamin B12 nicht resorbierbar wäre. Die Magensaftsekretion wird, ebenso wie der Speichel, über nervöse Reize, aber auch durch die Wirkung verschiedener Gewebshormone angekurbelt.
Durch die Bewegung des Magens wird der Bissen nun gleichmäßig mit dem Magensaft vermischt.

3 – .. und durch die Pforte in den Dünndarm

Nun wandert der Bissen zum Magenausgang. Dort liegt der sogenannte Pylorus, ein Schließmuskel im ersten Abschnitt des Dünndarms.Dieser „Pförtner“ entlässt den Nahrungsbrei portionsweise aus dem Magen in den ersten Teil des Dünndarms (Duodenum – Zwölffingerdarm). Im Duodenum setzt sich die Kohlenhydrat- und Eiweißverdauung fort – die Fettverbrennung beginnt. In den Zwölffingerdarm münden auch der Pankreas- (Bauchspeicheldrüsen) und Gallengang. Durch den Pankreasgang gelangt das Verdauungssekret der Bauchspeicheldrüse in den Dünndarm.

4 – Endstation Dickdarm –  der Schwerarbeiter ihres Körpers

Alle unverdaulichen Bestandteile unseres Bissens gelangen mit nicht benötigten Gallensalzen, abgeschilferten Schleimhautzellen u.a.m. durch die Bewegungen der Darmmuskulatur (Peristaltik) in den Dickdarm. Dem dünnflüssigen Brei wird hier Wasser entzogen. Weiterhin werden durch dort lebende Mikroorganismen einzelne Bestandteile des Breis zu gasen und zu anderen Substanzen verstoffwechselt. Über die Stuhlentleerung werden dann alle nicht verwertbaren Nahrungsbestandteile ausgeschieden.

5 – Helfen Sie ihrem Darm – fangen sie mit der Ernährung an?

Der Darm arbeitet Tag und Nacht. Im Laufe eines Lebens verarbeitet der Darm über 40 Tonnen Nahrung und 50 000 Liter Wasser und andere Flüssigkeiten. Wenn das Organsystem funktioniert, verwertet und speichert der Darm in der Speisekammer essentielle Stoffe oder leitet dies weiter. Unverdauliches wird alle 24 Stunden ausgeschieden. So sollte es sein. Leider sieht die Realität anders aus: Unwohlsein, Blähungen, Völlegefühl, Schmerzen können auftreten. Wechselstuhl mit unregelmäßigen Darmentleerungen, Durchfälle oder Verstopfung mit 1-2 Entleerungen pro Woche. hartnäckige Ablagerungen, Verklebungen an den Darmwänden führen zu Funktionsstörungen oder zu einer Verhinderung der Darmtätigkeit.

Der Mensch produziert nur noch teueren Stuhlgang,

der Darm wird zum Abfallrohr des Menschen!

  • Lassen Sie alle Weißmehlprodukte weg.
  • Schränken Sie auch den Verzehr von Körnern und Getreideprodukten ein (Insulinkontrolle).
  • Reduzieren Sie Ihren Kartoffelverzehr und den Verzehr von Lebensmitteln, die aus Kartoffeln gemacht sind (Insulinkontrolle).
  • Vermeiden Sie Zucker und zuckerhaltige Nahrungsmittel (Insulinkontrolle und Toxinkontrolle).
  • Vermeiden Sie künstliche Süßstoffe oder Nahrungsmittel, die damit gefertigt sind (Toxinkontrolle).
  • Trinken Sie jeden Tag 2 – 3 Liter frisches, ➡   kohlensäurefreies Wasser.
  • Das kann auch ➡  gefiltertes Leitungswasser sein.
  • Trinken Sie zwischen den Mahlzeiten oder 20 Minuten vor den Mahlzeiten, aber nicht dazu oder in den 2 Stunden nach dem Essen.
  • Verwenden Sie ➡  Cayenne und   Curcuma beim Kochen. Nehmen Sie täglich mehrmals Cayenne, um den Kreislauf anzuregen.
  • Essen Sie zu jeder vollen Mahlzeit eine Eiweißmenge in der Größe Ihrer Handfläche.
  • Lassen Sie Ihre Kohlenhydrate hauptsächlich aus Gemüse bestehen.
  • Kartoffeln zählen nicht als Gemüse.
  • Besorgen Sie sich ein vollwertiges Salz ohne Jodzusatz wie z.B. ein Himalaya-Salz, Ursalz oder ➡  Steinsalz.
  • Vermeiden Sie Fertiggerichte. Sie umgehen damit chemische Zusatzstoffe: Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Zucker und Süßstoffe.