Ist Senf gesund?

Senf ist gut für die Gesundheit

  • Als Scharfmacher kennen wir ihn alle, aber wer weiß schon, dass Senf gesund ist?
  • Ob mittelscharf oder mild-süß, fein oder grob, die würzige Paste gibt es in zig verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen.
  • Senf hat neben seinem guten Geschmack auch eine gesundheitsfördernde Wirkung.
  • Er wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit auswirkt. 

Was Oma schon wusste!

 

Von der Verdauungsförderung einmal abgesehen hat Senf eine ganze Reihe von positiven Wirkungen. Auch die Nährwerte können sich sehen lassen. Fragt sich nur, wie gesund ist Senf tatsächlich und welche gesundheitsfördernden Eigenschaften hat der scharfe Leckerbissen genau?

Ist Senf gesund?

Unbestritten ist inzwischen auch unter Medizinern, dass Senf gesund ist und gleich mehrfach gesundheitsfördernd wirkt. Ob zur Linderung von Erkältungskrankheiten, zur Förderung der Verdauung oder sogar zur Senkung des Krebsrisikos, in vielerlei Hinsicht ist Senf gesund für unseren Körper und daher nicht nur eine delikate Köstlichkeit, sondern auch noch ein empfehlenswertes Nahrungsmittel.

Zum einen ist Senf gesund, da er mit seinen Scharfstoffen appetitanregend wirkt und die Verdauung fördert. Nicht umsonst wird der Scharfmacher gerne zu fettigem Essen wie Bratwurst und Co gereicht, denn die scharfen Senföle unterstützen den Verdauungstrakt bei eher schwer im Magen liegenden Speisen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bestätigt, dass sich der Verzehr von Senf positiv auf die Verdauung auswirkt, da er den Appetit anregt und vor allem fettige Gerichte bekömmlicher macht.

Im Übrigen ist diese positive Wirkung des Senfs inzwischen seit den 1960er Jahren bekannt, denn schon damals wurde nachgewiesen, dass die scharfe Köstlichkeit den Speichelfluss und die Produktion von Magensaft ankurbelt. Dies trägt zur leichteren Verdauung schwer bekömmlicher Speisen bei. Wer also regelmäßig Senf isst, bewirkt dadurch eine Förderung der Verdauung und Stuhlentleerung. Darüber hinaus ist Senf  gesund, da die enthaltenen Senföle antibakteriell wirken und das Wachstum von verschiedenen Bakterien, Viren und Pilzen hemmen. Senf kann also auch als eine Art pflanzliches Antibiotika angesehen werden und dies im Unterschied zu Arzneimitteln ganz ohne Beeinträchtigungen von Magen und Darmflora.

Überraschung!
Warum ganz normaler Senf zu den gesündesten Lebensmitteln zählt.

Natürlich spielen bei der gesundheitsfördernden Wirkung des Senfs die enthaltenen Senföle eine besondere Rolle. Dass Senf vor Krebs auslösenden Stoffen schützen kann, ist nämlich vor allem auf die Senföle als Scharfmacher zurückzuführen. Zwar kann noch keine Mindestkonzentration angegeben werden, die der Senf an Scharfstoffen enthalten muss, die positive Wirkung ist jedoch belegt. So macht Volker Mersch-Sundermann, einer der Autoren der Studie, deutlich, dass der Verzehr von Senf beispielsweise vor den Krebs auslösenden PAK-Stoffen schützt. Diese polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe wirken erbgutschädigend und entstehen insbesondere beim Braten und Grillen von Fleisch.

Auf die Spur gekommen sind die Forscher der positiven Wirkung von Senf im Zuge einer Studie mit Probanden, die täglich 20 Gramm scharfen Senf essen sollten. Das von ihnen entnommene Blut wurde anschließend mit krebserregenden Stoffen belastet und mit Blick auf die weißen Blutkörperchen untersucht. In der Tat konnten die weißen Blutzellen der Probanden besser mit den gefährlichen Stoffen umgehen als die Blutkörperchen von Personen, die zuvor keinen Senf konsumiert hatten. Die Blutzellen der Senfesser konnten sich eindeutig besser gegen die Krebs auslösenden Stoffe wehren. Also, was lernen wir daraus: Zur Grillwurst und Co ist Senf gesund und je schärfer, desto besser.

Auch mit Blick auf die Fitness kann sich der Verzehr positiv auswirken, denn Forscher der Universität in North Carolina, USA, haben herausgefunden, dass Senf das Muskelwachstum ankurbelt. Wie in einer Studie mit Tierversuchen festgestellt wurde, haben die in der Senfpflanze enthaltenen Steroide eine ähnliche Wirkung wie anabole Steroide, die den Muskelaufbau fördern. Bei den getesteten Ratten stellte sich durch die Einnahme der Senf-Steroide ein Wachstum von Muskelfasern sowie eine Reduzierung des Körperfettanteils ein. Bislang wurde der Effekt also nur an Tieren untersucht, aber wer weiß, vielleicht werden die Erkenntnisse eines Tages für die Entwicklung neuer Arzneimittel genutzt.

Die Schärfe geht auf Glykoside zurück

Das Besondere am Senf sind jedoch die Senföle. Sie verleihen der Würzpaste ihre unvergleichliche Schärfe und sind für die auf unterschiedliche Weise auftretende, gesundheitsfördernde Senf Wirkung verantwortlich.

Zurückzuführen ist dies auf die sogenannten Senfölglykoside, die von der Senfpflanze produziert werden und in den Zellen gespeichert sind, darunter natürlich auch in den Senfsamen. Wenn diese vermahlen werden und in Kontakt mit Flüssigkeit, also mit Wasser kommen, wird das Enzym Myrosinase aktiviert, das ebenfalls im Senfsamen enthalten ist. Es verwandelt die Glykoside in scharfe Isothiocyanate und sorgt so für das besondere Aroma. Je nach Art der Senfsaat sind unterschiedliche Glykoside enthalten. Bei heller Senfsaat handelt es sich um Sinalbin, während bei brauner und schwarzer Senfsaat Sinigrin im Senfsamen enthalten ist.

Geben Sie Ihren Senf dazu!

Ist vom Senf die Rede, sind damit aber meist nicht die Senfkörner selbst, sondern der sogenannte Speisesenf oder Mostrich gemeint. Diese Würzpaste besteht aus Senfkörnern und weiteren Zutaten und wird in Tuben oder Gläsern angeboten. Doch auch die ganzen und gemahlenen Senfkörner (Senfpulver) können so manches Gericht verschärfen.

Was Oma schon wusste!

 

Der Darm ist die Wurzel des Menschen

Wissenswertes vom Wunder Mensch:

  •  -Der Dünndarm hat mit seinen  Schleimhäuten eine Fläche von über 200 qm.
  •  -Der Darm verarbeitet ca. 30 Tonnen Lebensmittel und ca. 50.000 Ltr. Flüssigkeit im Laufe seines Lebens.
  •  -Die Länge des Verdauungssystems ist 8 – 9 m.
  •  -100 Millionen Nervenzellen befinden sich in  den  Darmwänden.
  •  -Der Darm ist das zweite Gehirn des Menschen  mit dem lebensnotwendigen Sitz des  Immunsystems.
  • Überprüfen Sie, ob Sie ihre Ernährung nicht besser anpassen sollten, um über die große Palette der Lebensmittel gezielt fehlende Elemente wieder zuzuführen.
  • Bleistiftdünner, geformter Stuhl ist ein wichtiger Alarm für den Menschen, den Arzt aufzusuchen, um eine evtl. Verengung durch Polypen überprüfen zu lassen.
  • Hämorrhoiden können zu Blutungen führen: Körperentsäuerung ist dringend anzuraten (Jentschura’s Basenkur).
  • Sichtbares Blut auf dem Stuhlgang bedeutet sofortiger Bluttest

Senf ist VIEL gesünder als Ketchup

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Senf: Geben Sie Ihren Senf dazu!

Senf: Mit Senf Kalorien beim Kochen sparen

Ist Senf gesund? – Ja, und wie!

 

Was Oma schon wusste!

Senfkörner zur Darmreinigung

Der Darm ist das größte menschliche Organ (Gesamtgröße ca. 300 qm). Er ist ein wichtiges Kontrollorgan und für über 70 % des Energiehaushaltes verantwortlich.

Schon vor vielen Jahren hielten große Persönlichkeiten wie Paracelsus, Hufeland, Prießnitz und Schrot, eine regelmäßige Darmpflege in Form einer natürlichen Reinigung des Dickdarms für besonders wichtig.

Die Senfkörner Kur zur Darmreinigung war schon zu Pfarrer Kneipp‘s Zeiten bekannt.

Führen Sie diese Senfkörner Kur 1 -2 mal im Jahr durch, das reinigt und massiert Ihren Darm.

Es geht ganz einfach:
Täglich ein mal (alle 24 Stunden)  2 – 3 Esslöffel mit 1/4 Liter Wasser schlucken, Dauer ca. 4 – 6 Wochen.

Das ätherische Senföl tritt aus und wirkt entgiftend. Zugleich entsteht in den unverdaulichen Senfschalen ein Unterdruck, so dass die leeren, porösen Senfschalen nun Bakterien, Schlacken etc. aufnehmen können.

Die Bezeichnung „Darmbürste“ kommt daher, da durch die kurmässige Einnahme die aufgequollenen Senfkörner die Darmwände massieren und von Ablagerungen befreien.